Deutsche Presse-Agentur

Wegen Schlampereien in ihrer Praxis darf eine Ärztin aus Bad Saulgau ihren Beruf vorläufig nicht mehr ausüben. Damit reagierte das Regierungspräsidium Stuttgart nach Angaben vom Montag auf eine Entscheidung des Landgerichts Ravensburg vom Dezember: Dies hatte die HNO-Ärztin zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Ein endgültiger Entzug der Approbation sei noch nicht möglich, da die Ärztin gegen das Urteil Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt habe. Rund 1800 Patienten aus ihrer Praxis hatten sich auf Aidsviren und Hepatitis testen lassen müssen. Schwere Infektionen wurden nicht bekannt.

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