Deutsche Presse-Agentur

Eineinhalb Jahre nach den ersten Rissen in Gebäuden der historischen Altstadt von Staufen (Kreis Breisgau- Hochschwarzwald) hat die Ursachenforschung begonnen. Mit Erkundungsbohrungen werde nach dem Auslöser der Gebäudeschäden gesucht, teilte die Stadtverwaltung zum Beginn der Aktion am Montag mit. Die Bohrung, die rund 320 000 Euro kostet, werde sechs bis acht Wochen dauern. Gebohrt werde in 150 Meter Tiefe. Nach Angaben des Rathauses sind in Staufen inzwischen 160 Häuser beschädigt. Erstmals waren die Schäden im Herbst 2007 aufgetreten. Vermutet werden Geothermie-Bohrungen hinter dem Rathaus als Ursache.

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