Deutsche Presse-Agentur

Unbekannt sein Name, rätselhaft seine Herkunft: Die Staatsgalerie Stuttgart würdigt das Werk des „Meisters von Meßkirch“ bis Ostern mit einer Retrospektive. Für eine Große Landesausstellung wurden Arbeiten des namenlosen Künstlers aus dem 16. Jahrhundert zusammengetragen. „Gerne hätten wir das Namensrätsel gelöst“, sagte Kuratorin Elsbeth Wiemann. Das Mysterium bleibe aber erhalten. Kernstück der Ausstellung ist eine Rekonstruktion der Ausstattung von St. Martin im oberschwäbischen Meßkirch. Mit bis zu zwölf Altären entstand dort zwischen 1535 und 1540 ein farbgewaltiges Bollwerk gegen die Reformation. Werke von Hans Baldung Grien, Lucas Cranach oder Albrecht Dürer setzen die Arbeiten in den Kontext.

Infos der Staatsgalerie zur Ausstellung

Infos des Kunstmuseums zur Ausstellung

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