Radolfzeller OB: Staatsanwaltschaft stellt Verfahren ein

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Deutsche Presse-Agentur

Die Konstanzer Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Radolfzeller Oberbürgermeister Martin Staab (parteilos) nach Angaben des Kommunalpolitikers eingestellt. Diese Entscheidung sei „erwartungsgemäß“ erfolgt, erklärte Staab am Mittwoch. Seitens der Staatsanwaltschaft Konstanz gab es dazu keine Pressemitteilung. Ihr Sprecher Andreas Mathy sagte aber der Zeitung „Südkurier“ (Mittwoch): „Es gibt keinen hinreichenden Tatverdacht auf eine Straftat.“

Hintergrund ist ein Streit um eine angebliche heimliche Tonaufnahme Staabs von einem Gespräch mit Bürgermeisterin Monika Laule. Nach früheren Angaben der Staatsanwaltschaft hatte es dazu eine Anzeige gegen Staab gegeben. Die Ermittlungen waren demnach wegen des Verdachts auf eine „Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes“ eingeleitet worden.

Mit der Einstellung des Verfahrens seien seine „Aussagen vollumfänglich bestätigt“ worden, hieß es in einer schriftlichen Mitteilung Staabs. „Ich habe von Anfang an betont, dass es keinen Mitschnitt von Gesprächen gibt, denen ich beigewohnt habe.“ Mit dieser Klarstellung sei das Thema für ihn endgültig abgeschlossen.

Bericht Südkurier (nur für Abonennten)

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