Deutsche Presse-Agentur

Über vier Jahre nach einer Gasexplosion in einem Wohnhaus in Mülhausen mit 17 Toten hat am Montag in der südelsässischen Stadt der Prozess um die Katastrophe begonnen. Angeklagt ist der französische Gaskonzern Gaz de France wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung. Das Unglück war durch ein Leck in einer von vielen überalterten Gasleitungen verursacht worden, die das Unternehmen seit Jahrzehnten allesamt austauschen wollte. Der damalige Chef von GDF, Jean-François Cirelli, erkannte nach Medienangaben vom Sonntag bereits die Verantwortung des Konzerns für das Unglück an. Dem Unternehmen droht eine Geldstrafe von rund 250 000 Euro. Ein Urteil wird am 20. März erwartet.

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