Prozess um Entführung von Milliardärssohn: Angeklagter darf reden

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Landgericht Gießen
Das Landgericht in Gießen. (Foto: Marius Becker/Archiv / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Der Prozess um die Entführung von Milliardärssohn Würth wird morgen am Landgericht Gießen fortgeführt. Am zweiten Verhandlungstag soll der Angeklagte die Möglichkeit bekommen, sich zu seinen persönlichen Verhältnissen und seinem Lebensweg zu äußern. Zudem ist geplant, ein Attest zum Gesundheitszustand des behinderten Opfers Markus Würth zu verlesen.

Zum Prozessauftakt im September war die Anklage vorgetragen worden. Demnach soll der Beschuldigte (48) mit noch unbekannten Mittätern den damals 50 Jahre alten Sohn des baden-württembergischen Unternehmers und Milliardärs Reinhold Würth entführt haben. Die Tat ereignete sich im Juni 2015 in einer integrativen Wohngruppe für behinderte und nicht-behinderte Menschen im osthessischen Schlitz. Drei Millionen Euro Lösegeld wurden gefordert. Die Übergabe scheiterte, das Opfer kam unversehrt frei.

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