Deutsche Presse-Agentur

Der Prozess gegen den einst mächtigen CDU- Kommunalpolitiker Günther Rüssel wegen fragwürdiger Geschäfte in der Karlsruher Baugenossenschaft Familienheim droht zu platzen. Das Verfahren gegen Rüssel sei vorläufig eingestellt, bestätigte ein Sprecher des Amtsgerichts am Freitag entsprechende Medienberichte. Der 76-Jährige sei nach einem medizinischen Gutachten derzeit nicht verhandlungsfähig. In spätestens einem Jahr soll Rüssel erneut untersucht werden. „Es kann sein, dass es danach gar nicht zu einer Hauptverhandlung kommt“, hieß es in Karlsruhe. Der frühere CDU- Stadtrat soll in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der örtlichen Genossenschaft 800 000 Euro veruntreut haben.

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