Preis: Innovative Partnerschaft aus Forschung und Wirtschaft

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Mit einem nach dem früheren Ministerpräsidenten Lothar Späth (1937-2016) benannten Preis sollen künftig innovative Partnerschaften von Wirtschaft und Wissenschaft gefördert werden. Der Tunnelbohrer Herrenknecht hat die mit 40 000 Euro dotierte Auszeichnung gemeinsam mit weiteren Geldgebern gestiftet, mit der vor allem Kooperationen zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen in Baden-Württemberg und Thüringen gewürdigt werden, wie die Herrenknecht AG am Freitag mitteilte.

Zur Jury gehören neben anderen Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU). Der Preis soll zum ersten Mal im kommenden Herbst vergeben werden. Späth war von 1978 bis 1991 Ministerpräsident Baden-Württembergs und übernahm danach in Thüringen die Leitung des einstigen DDR-Unternehmens VEB Carl Zeiss Jena, das er als Jenoptik AG an die Börse brachte.

„Mit dem Lothar-Späth-Award möchten wir den Wagemut und die Innovationskraft von dynamischen Unternehmerinnen und Unternehmern würdigen, die sich im Innovationsprozess professionell von wissenschaftlichen Einrichtungen begleiten lassen“, sagte Martin Herrenknecht (76), Gründer und Chef des auf Großbohrmaschinen für Tunnel spezialisierten Unternehmens in Schwanau (Ortenaukreis).

Informationen zum Lothar Späth Award

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen