Preis für Kulturelle Bildung: Drei Initiativen ausgezeichnet

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Deutsche Presse-Agentur

Drei Initiativen, die beispielhaft mit den Mitteln der Kunst Menschen und Lebenswelten verbinden, sind mit dem Preis für Kulturelle Bildung ausgezeichnet worden. Darunter ist auch eine aus Baden-Württemberg. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) vergab die mit jeweils 20 000 Euro dotierten Auszeichnungen am Freitagabend bei einer Feierstunde in Berlin. „Solche Projekte, solchen Elan und solche Leidenschaft für unser Zusammenleben brauchen wir mehr denn je“, erklärte sie.

Zu den drei gleichberechtigten Preisträgern gehört das bundesweite Projekt „Jugend hackt“, in dem junge Leute sich kritisch mit der digitalen Technik auseinandersetzen. Träger sind der gemeinnützige Verein Open Knowledge Foundation Deutschland und der Berliner Verein mediale pfade.org.

Die Kunstschule Offenburg überzeugte die Jury mit ihrem Projekt KorresponDanSe. Beim Tanz auf einer Brücke, die die Städte Kehl und Straßburg verbindet, können deutsche und französische Jugendliche die Grenze zwischen ihren Ländern problemlos queren, während sie für junge Geflüchtete eine Barriere bildet.

Aus Bayern gewann der Münchner Verein Spielen in der Stadt, der 22 Jugendlichen aus neun Nationen ermöglichte, sich ein Jahr lang intensiv mit verschiedenen Aspekten der NS-Zeit auseinanderzusetzen. Beteiligte waren auch eine Münchner Mittelschule, das NS-Dokumentationszentrum und die KZ-Gedenkstätte Dachau.

Der Preis wird seit zehn Jahren vergeben. Organisator ist die Stiftung Genshagen. Rund 100 Vorschläge wurden eingereicht.

Details zu den Nominierten

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