Polizeibeamter soll Bußgelder einbehalten haben: Kein Urteil

Lesedauer: 1 Min
Deutsche Presse-Agentur

Im Prozess gegen einen Beamten der Wasserschutzpolizei Mannheim, der Bußgelder in die eigene Tasche gesteckt haben soll, ist wider Erwarten am Donnerstag kein Urteil gefallen. Es wurden zwei weitere Termine am 15. und 27. November festgesetzt, wie das Amtsgericht Mannheim mitteilte. Der 50-jährige Angeklagte muss sich seit Montag dieser Woche wegen des Verdachts der veruntreuenden Unterschlagung in vier Fällen verantworten (Az. 30 Ds 601 Js 31660/18).

Der unter anderem für die Überwachung des Schwerlastverkehrs im Hafengebiet Mannheim zuständige Mann hatte der Anklage zufolge Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet und Bußgelder in bar gegen Quittung erhoben. Diese Einnahmen habe er nicht bei der zuständigen Kasse des Polizeipräsidiums Mannheim eingezahlt, sondern für sich behalten. Der Schaden wird auf 2300 Euro beziffert.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen