Polizei zieht Motorrad mit selbstgebautem Beiwagen aus dem Verkehr

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Selbstgebauter Beiwagen für drei Kinder aus dem Verkehr gezogen
Ein selbstgebauter Beiwagen für drei Kinder, der von der Polizei aus dem Verkehr gezogen wurde, weil die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet war. (Foto: Polizei)
Digitalredakteur

Dieses Gefährt, ein Motorrad mit einem selbstgebauten Beiwagen für drei Kinder, hat die Polizei am Sonntagnachmittag in der Nähe von Stuttgart angehalten und aus dem Verkehr gezogen, wie die Polizei mitteilt.

Ein 51-Jähriger hatte sein Motorrad derart umgebaut, dass er und seine drei Kinder auf dem Motorrad und dem dazugehörigen Beiwagen Platz fanden. Um ausreichend Sitzmöglichkeiten zu schaffen, zeigte sich der Fahrzeugführer sehr kreativ und verbaute unter anderem einen Campinghocker, sowie mehrere Schwimmhilfen.

Die Polizei stellte bei der Kontrolle des Fahrzeugs fest, dass die Verkehrssicherheit durch die Umbauten völlig abhanden gekommen war. So wäre eine Fahrt für den 51-Jährigen alleine schon gefährlich gewesen. Doch dann noch seine 6- und 17-jährigen Töchter sowie seinen 14-jährigen Sohn damit zu befördern sei besonders fragwürdig, schreibt die Polizei. Um Schlimmeres zu verhindern, wurde das Fahrzeug aus dem Verkehr gezogen und der Bastler muss mit einer Anzeige rechnen.

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