In einem katastrophalen Zustand waren mehr als 100 Katzen- und Hundebabys in einem Tiertransporter. (Foto: Polizei Ludwigsburg)
Schwäbische Zeitung

Als die Beamten der Verkehrspolizeidirektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg bei einer Lastwagenkontrolle die Ladung begutachten wollten, schauten sie 93 Hundewelpen und 21 Katzen an. Die Beamten hatten am Dienstag gegen 21.40 Uhr auf der A8 im Bereich der Anschlussstelle Leonberg-West einen slowakischen Iveco-Transporter kontrolliert, der die Tiere transportierte.

Die Tiere sollten nach bisherigen Erkenntnissen von der Slowakei nach Spanien gebracht werden. Während der Kontrolle händigten die beiden 22 Jahre alten slowakischen Fahrer entsprechende EU-Impfpässe aus.

Altersangaben in den Papieren stimmen nicht

Nachdem hinzugezogene Beamte der Polizeihundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg die Pässe daraufhin angesehen hatten, erhärtete sich jedoch der Verdacht, dass die eingetragenen Altersangaben nicht dem entsprechenden Alter der Tiere entsprachen.

Illegaler Welpenhandel in Zahlen

Im weiteren Verlauf der Kontrolle wurde der Transporter zum Veterinäramt nach Stuttgart begleitet. Dort wurden die Vierbeiner schließlich begutachtet und festgestellt, dass etliche Tiere viel zu jung für den Transport und die Katzen teilweise erkrankt waren.

Hunde und Katzen im Tierheim 

Die EU-Impfpässe wurden daraufhin von den Mitarbeitern des Veterinäramts beschlagnahmt und der Weitertransport nach Spanien untersagt. Die Tiere wurden einbehalten und vorübergehend in einem Tierheim untergebracht. Das Veterinäramt Stuttgart hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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