Polizei lässt falsch parkendes Bobby-Car davonkommen - und wird dafür gefeiert

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Digitalredakteur

Es kommt nicht allzu häufig vor, dass die Polizei für einen Einsatz wegen Falschparkens so sehr im Internet gefeiert wird, wie die Beamten des Polizeipräsidiums in Ludwigsburg in diesem Fall.

Ein knallrotes "Cabriolet", das "innerhalb einer Grenzmarkierung", wie es die Polizisten ausdrückten, falsch abgestellt war, zog die Aufmerksamkeit der Behörden auf sich.

Die Beamten posteten in den sozialen Netzwerken auch gleich das Beweisfoto: Ein rotes Bobby-Car war in Ludwigsburg hinter einem korrekt parkenden Wagen abgestellt - doch ganz legal war das nicht. 

Droht dem "Halter" jetzt also ein juristisches Nachspiel? Die Polizisten hatten einen großzügigen Tag und beließen es laut eigener Aussage bei einer mündlichen Ermahnung. Das brachte ihnen im Netz viel Lob ein.

Wie die Beamten auf Nachfrage der Netz-Community mitteilten, hätten die Ermittlungen zudem ergeben, dass der Falschparker eindeutig strafunmündig gewesen sei. Augenzwinkernd kam man also zur Schlussfolgerung: Den Kollegen waren Kraft des Gesetzes die Hände gebunden.

Von einer TÜV- und Kennzeichen-Kontrolle sahen die Beamten ebenfalls ab. Bei so viel Nachsicht äußerten einige User die leise Hoffnung, beim nächsten versehentlichen Falschparken genau an diese Polizisten zu geraten.

Wiederum andere bemängelten mit ironischem Unterton die nachlässige Polizeiarbeit der Verantwortlichen, hätte doch das Beweisfoto deutlich gezeigt, dass die Reifen schon so abgefahren gewesen seien, das eine Weiterfahrt nicht hätte genehmigt werden dürfen.

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