Podiumsdiskussion: So zeigt sich Antisemitismus in Deutschland

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Schwäbische Zeitung

Die Zahl der antisemitischen Angriffe ist in jüngster Zeit erheblich gestiegen. 2018 wurden alleine in Berlin fast 1100 Vorfälle registriert.

Wer eine Kippa trägt, setzt sich nach Ansicht von Experten einem Risiko aus. „Du Jude“ ist mancherorts ein weitverbreitetes Schimpfwort, das vor allem auch unter Schülern Anwendung findet. In Ulm wurde die neue Synagoge mit Füßen und Metallpfosten traktiert und beschädigt. In Heilbronn haben Unbekannte Ende 2017 einen öffentlich aufgestellten Chanukkaleuchter zerstört. Das sind nur einige der Vorfälle, die immer wieder passieren – auch direkt bei uns vor der Haustür.

Wie kann der wachsende Antisemitismus in der Bundesrepublik wirkungsvoll bekämpft werden? Wie ist die Lage der jüdischen Gemeinden in Deutschland? Brauchen wir konkrete Handlungsvorschläge für die Politik in Sachen Strafverfolgung, Bildung oder Gedenkstätten? Über diese und andere Fragen diskutieren Felix Klein, Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung, und Shneur Trebnik, Rabbiner der jüdischen Gemeinde Ulm.

Das Gespräch findet am Montag, den 8. Juli im Medienhaus Ravensburg statt. Es wird von Hendrik Groth, Chefredakteur der „Schwäbischen Zeitung“, moderiert. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter 0751/2955-5775 ist aber notwendig. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

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