Nur einige der lustigen Sprüche, die der Kindermund-Verlag gesammelt hat. (Foto: Johanna Schulz)
Redaktion Beilagen/Wochenende

Ganz schön lustig, was aus so manchem Kindermund zu hören ist: „Planierte Schnitzel“ serviert etwa der vierjährige Fedor, der Mama beim Kochen geholfen hat. Aus Schüttelfrost wird da schon mal ein „Wackelkontakt“. Die Schwäbische Zeitung sammelt diese lustigen Kindersprüche. Schicken Sie uns auch Ihre.

Auch der Wunsch nach einer Gute-Nacht-Geschichte – versteckt in dem Satz „Endlich bist du zurück und kannst mich wieder einschläfern“ – sorgt durchaus für Heiterkeit. Ein schier grenzenloses Vergnügen, das wir gern auch unseren Lesern bereiten wollen. Gemeinsam mit dem Karlsruher Kindermund-Verlag will die „Schwäbische Zeitung“ daher die Spruchsammlung „Schwäbischer Kindermund“ auf den Markt bringen. Zuvor aber sind wir natürlich auf Ihre Hilfe angewiesen: Schicken Sie uns bitte die schönsten Stilblüten, die Ihre kleinen Plappermäulchen von sich gegeben haben – egal, ob im Kindergarten, in der Schule, beim Einkaufen oder auf der Familienfeier. Eine kleine Auswahl solch lustiger Sprüche finden Sie bereits auf dieser Seite. Originelle Einsendungen unserer Leser veröffentlichen wir dann zusätzlich ab kommender Woche regelmäßig an dieser Stelle.

Keineswegs Neuland betritt der Kindermund-Verlag mit diesem Projekt. Elf Bücher sind bereits in dieser Reihe erschienen, die zwei Mütter haben: die ehemalige Erzieherin Heike Kern und ihre Tochter Christine, die Grafik-Design studiert hat. Als Heike Kern, die jahrelang akribisch die Sprüche der Kindergartenkinder notiert hatte, 2001 in den Ruhestand verabschiedet wurde, beschloss sie, gemeinsam mit ihrer Tochter aus der Sammlung ein richtiges Buch zu machen. „Ein Erfolgsprojekt“, wie Christine Kern 13 Jahre später sagt. Die Stilblüten kommen teilweise aus Kindergärten und Grundschulen, stammen aber auch aus der Zusammenarbeit mit Zeitungen, Zeitschriften, Radiosendern oder Online-Medien. Zudem gibt es seit 2003 die Internetseite www.kindermund.de, auf der jeder die Anekdoten kleiner Sprücheklopfer veröffentlichen und nachlesen kann. Über 5000 Beiträge sind dort inzwischen zu finden.

Wir aber suchen nun neue Sprüche – gern übrigens auch in Mundart. Rund 300 Stück, weiß Christine Kern aus Erfahrung, werden für ein Buch benötigt. Der Kindermund-Verlag wählt dann aus allen Einsendungen die besten zur Veröffentlichung aus, kürzt und bearbeitet diese. Rund 400 Zeichen umfassen die Zuschriften idealerweise. Gekennzeichnet werden sie später im Buch nur mit dem Vornamen und dem Alter des Kindes. Schließlich sollen die Leser über den Spruch und keinesfalls über den Urheber lachen.

Gleichzeitig fahnden wir für „Schwäbischer Kindermund“ nach Illustrationen kleiner Künstler. Selbstgemalte Bilder vom Lieblingsort – das kann beispielsweise die Eisdiele oder auch der Fußballplatz sein – haben gute Chancen, es ebenfalls in das Büchlein zu schaffen.

Schicken Sie uns die lustigsten Sprüche Ihrer Kinder oder Enkel (rund 400 Zeichen) sowie Illustrationen per E-Mail an beilagen@schwaebische-zeitung.de oder per Post an Schwäbische Zeitung, Redaktion Wochenende, Karlstr. 16, 88212 Ravensburg. Unter allen Einsendern verlosen wir bis zum Jahresende drei Ausgaben von „Schwäbischer Kindermund“.

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