Das Firmenlogo von Würth
Das Firmenlogo von Würth.  (Foto: Daniel Maurer/Archivbild / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Beim Befestigungsspezialisten und Werkzeug-Handelskonzern Würth treibt eine Initiative von Mitarbeitern ihre Pläne für die Wahl eines Betriebsrats in Deutschland voran. Notwendig sei eine gesetzliche Arbeitnehmervertretung, die die ihr zustehenden Rechte und Pflichten wahrnehmen könne, teilten die Initiatoren am Donnerstag in Filderstadt (Kreis Esslingen) mit. Es gehe um Mitbestimmung. Das könne nur eine gesetzliche Vertretung in Form eines Betriebsrats.

Als nächster Schritt sei eine Betriebsversammlung für alle betroffenen Beschäftigten geplant. Zuvor hatten die Initiatoren ein Gespräch mit der Würth-Geschäftsführung. Bei der Adolf Würth GmbH & Co KG mit über 7 500 Beschäftigten in Deutschland gibt es bislang keinen Betriebsrat. Die Interessen der Arbeitnehmer vertritt ein sogenannter Vertrauensrat. Der Vertrauensrat habe keine gesetzliche Grundlage und man könne sich auf ihn nicht verlassen, kritisierte die Gruppe, die sich einen Betriebsrat stark macht.

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