Deutsche Presse-Agentur

Beamte des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg (LKA) warten auf die Einreise nach Ägypten, um in Kairo die sterblichen Überreste des NS-Verbrechers Aribert Heim zu suchen. Die Ermittler rechnen bis spätestens zum Ende dieser Woche mit einer entsprechenden Erlaubnis der ägyptischen Behörden, wie ein LKA-Sprecher am Montag in Stuttgart mitteilte. Das Landgericht Baden-Baden habe dazu ein Rechtshilfeersuchen gestellt. Heim hatte nach Medienberichten 30 Jahre lang in Ägypten gelebt und soll dort 1992 im Alter von 78 Jahren an Krebs gestorben sein. Wegen seiner extremen Grausamkeit wurde er in Nazi-Konzentrationslagern „Dr. Tod“ genannt.

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