Noch kein Ermittlungsverfahren gegen Vater des Amokläufers

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Deutsche Presse-Agentur

Auch zwei Tage nach dem Winnender Amoklauf mit 16 Toten hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart noch kein Ermittlungsverfahren gegen den Vater des Täters eingeleitet. Der Vater hatte 4600 Schuss Munition zu Hause gelagert und die großkalibrige Tatwaffe vorschriftswidrig im Schlafzimmer aufbewahrt - und nicht im Tresor wie seine anderen 14 Waffen. Deshalb muss er sich möglicherweise wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Derzeit bestehe aber noch kein Anfangsverdacht, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Freitag auf Anfrage. Die Eltern des 17-Jährigen haben ihren Wohnort Leutenbach nach dem Amoklauf verlassen.

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