Deutsche Presse-Agentur
Britta Baier
Redakteurin

Die Netzhoppers KW-Bestensee haben sensationell erstmals in der Volleyball-Bundesliga beim VfB Friedrichshafen gewonnen. Die Brandenburger setzten sich am Mittwochabend mit 3:1 (25:16, 25:19, 18:25, 25:23) beim Rekordmeister durch und befinden sich damit weiter auf Playoff-Kurs. Am 57. Geburtstag von Trainer Mirko Culic zeigte der Außenseiter fast durchgehend eine starke Leistung und holte damit unerwartete drei Punkte. Die Netzhoppers liegen als Tabellenachter um fünf Zähler vor dem TV Rottenburg.

Nach den ersten beiden Satzgewinnen mussten sich die Gäste im dritten Durchgang den derzeit kriselnden Friedrichshafenern geschlagen geben. Und auch im vierten Satz lag der Favorit schon mit 20:17 zurück, doch die Netzhoppers kämpften sich zurück. Beim 24:22 boten sich in einem langen Ballwechsel bereits mehrere Chancen zum Sieg, wenig später nutzte dann Dirk Westphal den zweiten Matchball. Der 34-Jährige wurde auch als bester Spieler der Partie ausgezeichnet.

In ihren bisherigen zehn Saisons in der höchsten deutschen Spielklasse hatten die Netzhoppers noch nie gegen Friedrichshafen gewonnen. Für das Team vom Bodensee war es bereits der zweite herbe Ausrutscher binnen zwei Wochen. Am 22. Januar hatte sich der Vizemeister beim Tabellenletzten VC Eltmann mit 2:3 blamiert, zudem ging am vergangenen Samstag die Partie bei United Volleys Frankfurt mit 1:3 verloren.

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Volleyball-Bundesliga, Männer, Tabelle

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