Nacktfotos verschickt - Geldstrafe für Straßenbahnführer

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Deutsche Presse-Agentur

Weil er einem weiblichen Fahrgast Nacktfotos von sich aufs Handy geschickt hat, ist ein Straßenbahnführer am Dienstag zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht in Karlsruhe verurteilte den 31-Jährigen wegen Verbreitung pornografischer Schriften zu 60 Tagessätzen von jeweils 30 Euro. Der Mann hatte zwei Fotos seines Geschlechtsteiles in der von ihm geführten Straßenbahn per „Bluetooth“ verschickt. Damit können Bilder an eingeschaltete Handys mit dieser Funktion versendet werden, auch wenn man deren Nummer nicht kennt. Der Mann berief sich auf ein Versehen. Die Fotos seien für seine Freundin gedacht gewesen.

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