Nach Hundeattacke: Wesenstest soll Gefährlichkeit klären

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Nach der Beißattacke zweier Hunde auf einen elfjährigen Jungen in Böttingen (Kreis Tuttlingen) soll ein sogenannter Wesenstest mit den beiden Dobermännern durchgeführt werden. Danach solle entschieden werden, was mit den Hunden passiert, sagte ein Polizeisprecher in Tuttlingen am Mittwoch. Noch sind die beiden Vierbeiner in einem Tierheim untergebracht. Mit einem Wesenstest stellen Behörden fest, ob ein Hund gefährlich für die Allgemeinheit ist.

Das Kind war am vergangenen Freitag von den zwei freilaufenden Hunden angegriffen und schwer verletzt worden. Als der Hundehalter hinzukam, warf er sich schützend über das Kind und zog seine Hunde weg. Gegen den Hundehalter wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Der Elfjährige ist laut Polizei nach einer Operation mittlerweile wieder zu Hause.

Mitteilung vom 9. Oktober

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen