Deutsche Presse-Agentur

Wegen seiner Bombendrohung musste vor fast zwei Jahren der Berliner Hauptbahnhof geräumt werden - vor dem Amtsgericht hat am Donnerstag der Prozess gegen den mutmaßlichen Anrufer aus Bretten (Kreis Karlsruhe) begonnen. Der 35-Jährige hatte laut Staatsanwaltschaft in den Morgenstunden des 29. März 2007 im Bundeskanzleramt angerufen und gedroht, es werde eine Bombe im Bahnhof explodieren. Der wegen Drogendelikten bereits mehrfach aufgefallene Mann soll damals stark betrunken und geistig verwirrt gewesen sein. Der Brettener hatte sich eine Stunde nach der Räumung des Bahnhofs selbst bei der Polizei gemeldet und sich gewundert, dass er noch nicht verhaftet worden sei.

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