Nächste Woche neue Warnstreiks im öffentlichen Dienst

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Warnstreik im öffentlichen Dienst
Eine Mitarbeiterin im öffentlichen Dienst pfeift auf ihrer Trillerpfeife. (Foto: Bodo Schackow/Archiv / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Die Baden-Württemberger müssen sich von Dienstag an wieder auf Warnstreiks im öffentlichen Dienst einstellen. Bestreikt werden diesmal nicht nur die Müllabfuhr, Kitas und Kliniken, sondern erstmals während der laufenden Tarifrunde auch der öffentliche Nahverkehr. Die Warnstreiks sollen bis einschließlich Donnerstag stattfinden, teilte die Gewerkschaft Verdi mit; am Wochenende treffen sich die Tarifparteien in Potsdam erneut zu Verhandlungen.

„Am 16. April muss es einen Tarifabschluss im öffentlichen Dienst geben, der tarifpolitisch in das Jahr 2018 passt“, forderte Verdi-Landesbezirksleiter Martin Gross am Freitag. Weil diese Nachricht offenbar bei den Arbeitgebern noch nicht angekommen sei, wolle man nun mit der Ausweitung der Warnstreiks den Druck erhöhen.

Die Gewerkschaften fordern für die 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Bund und Kommunen 6 Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Zudem sollen die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro pro Monat erhöht werden. Die Arbeitgeber lehnen den geforderten Mindestbetrag ab.

Warnstreiktermine und -orte / Mitteilung von Verdi

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