Der Haupteingang des Ulmer Bundeswehrkrankenhauses ist in einjähriger Bauzeit neu gestaltet worden. Unter dem Eingangsbereich li
Der Haupteingang des Ulmer Bundeswehrkrankenhauses ist in einjähriger Bauzeit neu gestaltet worden. Unter dem Eingangsbereich liegt der neue OP-Trakt, der wohl im kommenden Herbst eröffnet wird. (Foto: Alexander Kaya)

Im Zuge des 100-Millionen-Euro-Programms am Ulmer Bundeswehrkrankenhaus für Neubau-, Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten sind am Dienstag die neue Rettungswache, der neue, barrierefreie Haupteingang und die Urologische Ambulanz eröffnet worden. Rund 44 Millionen Euro seien bisher ausgegeben worden, sagte der Chefarzt der Klinik, Generalarzt Dr. Ralf Hoffmann.

Von den etwa 500 Betten des Bundeswehrkrankenhauses stehen laut Landesbettenplan 323 Betten zivilen Patienten zur Verfügung.

Im Juli 2015 hatte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) das 100-Millionen-Euro-Programm, das bis 2025 umgesetzt werden soll, angekündigt. Die Patienten profitieren vom neuen Haupteingang, der nun auch für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte barrierefrei erreichbar ist. Der Patienten-Wartebereich wird jetzt mit Tageslicht versorgt, die Räume sind besser auf die minimalinvasiven Eingriffe ausgerichtet als zuvor.

Für die Mitarbeiter sei das Casino, das nun wieder genutzt werden kann, wichtig, sagte Chefarzt Hoffmann. Gerade der Austausch mit den benachbarten Kliniken der Maximalversorgung auf dem Ulmer Eselsberg, dem Universitätsklinikum und den Universitäts- und Rehabilitationskliniken, sei jetzt besser möglich.

Im kommenden Herbst will das Bundeswehrkrankenhaus den neuen Operations-Trakt unter dem Eingangsbereich stellen. Dort sollen auch Ruheräume für die Patienten zur Verfügung stehen, die sich ambulant operieren lassen.

Am Bundeswehrkrankenhaus in Ulm war vor zwei Jahren erstmals eine Kindertagesstätte in Betrieb gegangen.

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