Millionenschaden bei Großbrand in Bruchsal: Keine Verletzten

Millionenschaden bei Großbrand in Bruchsal
Feuerwehrleute löschen einen Brand in einer kunststoffverarbeitenden Firma. (Foto: Schulz / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Ein Großbrand in einem kunststoffverarbeitenden Betrieb in Bruchsal hat einen Schaden von mehreren Millionen Euro verursacht. Die genaue Höhe des Schadens sei noch unklar, sagte eine Polizeisprecherin am Montag. Das Feuer war am Sonntagabend an einer Verladerampe ausgebrochen und hatte sich schnell ausgebreitet. Es gab mehrere Explosionen, bei denen Kunststoffschlacke in die Luft geschleudert wurde. Teile der Produktionshalle stürzten ein.

Die Flammen schlugen den Angaben nach bei starker Rauchentwicklung zeitweilig bis zu 50 Meter in die Höhe. Die Feuerwehr verhinderte, dass das Feuer auf eine weitere Halle übergriff. Die Löscharbeiten dauerten bis zum Montagmorgen.

Die Bahnstrecke zwischen Heidelberg und Karlsruhe wurde für mehrere Stunden gesperrt. Insgesamt waren mehr als 330 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. Ein Polizeihubschrauber habe den Brand aus der Luft beobachtet, hieß es.

Verletzt wurde der Sprecherin zufolge niemand. Die Brandursache war zunächst unklar. Die Kriminalpolizei ermittle. Wann Experten den Brandort untersuchen können, war noch offen.

© dpa-infocom, dpa:210503-99-443133/4

Mitteilung

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen

Meist gelesen

Impftermin-Ampel: Jetzt mit Push-Nachrichten für Ihr Impfzentrum

Die Impftermin-Ampel von Schwäbische.de zeigt mit einem Ampelsystem Impfzentren der Region an, in denen es gerade freie Termine gibt. 

+++ JETZT NEU: Nutzer mit einem Schwäbische Plus Basic, Premium- oder Komplettabo können sich nun exklusiv und noch schneller per Pushnachricht aufs Handy über freie Termine bei Ihrem Wunsch-Impfzentrum informieren lassen. Hier geht es direkt zum Push-Service, Abonnenten können ihn sofort nutzen.

Nutzer ohne Abo können weiterhin die bestehende Impfampel auf dieser Seite hier nutzen.

 IBM-Quantencomputer der Serie „Q System One“ auf der CES 2020.

Ulm wird Hauptstandort: zwei Milliarden Euro für Quantencomputer „Made in Germany“

Die Politik öffnet ihr Füllhorn, die Freude in Ulm ist riesig. Wie die Bundesregierung am Dienstag bekanntgab, soll mit insgesamt zwei Milliarden Euro ein weltweit erster konkurrenzfähiger Quantencomputer „made in Germany“ entwickelt werden. Das Projekt ist bundesweit verortet, Hauptstandort soll aber Ulm sein.

Mission Quantencomputer „Made in Germany“ 1,1 Milliarden Euro vergibt das Bundesforschungsministerium, 878 Millionen Euro stammen aus dem Etat des Bundeswirtschaftsministeriums.

 Die Bergung dauerte mehrere Stunden

Erfolg im zweiten Anlauf: Schweizer Polizei hebt Flugzeugwrack aus 84 Meter Tiefe

Das Kleinflugzeug, das Mitte Februar vor St. Gallen in den Bodensee gestürzt war, ist am Mittwochnachmittag erfolgreich geborgen worden. Ein erster Versuch war noch im Februar gescheitert. Die Taucher der Kantonspolizei waren seit den Morgenstunden dabei, das Wrack zu sichern und zu bergen. Nun soll es verschrottet werden. Die Kosten des Einsatzes sind laut Polizei noch nicht klar. Der Pilot hatte sich im Februar retten können.

Das stundenlange Bangen und Warten hat gegen 13.

Mehr Themen