Spurensicherung
Ein Mitarbeiter der Spurensicherung der Polizei am Fundort der getöteten Frau. (Foto: Ralf Zwiebler / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Im Fall der in Laichingen (Alb-Donau-Kreis) gefundenen Toten haben die Ermittler Hinweise von mehreren Zeugen bekommen. Das sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Die Angaben würden nun ausgewertet. Die Ermittler versprechen sich davon weitere Anhaltspunkte zu dem Tötungsdelikt und dem Tatverdächtigen. Die Beamten hatten den 40-Jährigen am Samstagabend in einer Gemeinde auf der Laichinger Alb festgenommen, am Sonntag kam er in Untersuchungshaft. Zuvor war die 30 Jahre alte Frau von ihrem Vater am Samstagmorgen tot in ihrer Wohnung gefunden worden. Eine Obduktion hatte am Montag ergeben, dass die Frau getötet wurde.

Der Verdächtige müsse aufgefallen sein, da er einen Rollstuhl dabei hatte, hieß es bei den Ermittlern. Der SWR berichtete am Dienstag zudem, bei dem Verdächtigen handle es sich um den Ehemann der Getöteten. Er habe bis vor einem halben Jahr in dem Haus in Laichingen-Suppingen gewohnt. Der Polizeisprecher wollte sich aus ermittlungstaktischen Gründen nicht dazu äußern. Klar ist aber, dass sich Opfer und Tatverdächtiger kannten. Ob sich der Mann zur Tat geäußert hat, wollten die Ermittler nicht sagen.

Mitteilung

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen