Mann stirbt nach Überfall: Mutmaßliche Täter schweigen

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Statue der Justitia vor dem Landgericht Ulm
Vor dem Landgericht hält eine Statue der Justitia eine Waagschale. (Foto: Stefan Puchner / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Sie sollen einen Mann in Göppingen beim Geldabheben überfallen und brutal zusammengeschlagen haben, das Opfer starb - nun müssen sich vier Männer vor dem Landgericht Ulm verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft den vier Angeklagten zwischen 16 und 24 Jahren unter anderem gemeinschaftlichen Mord und schweren Raub vor. Zum Prozessauftakt am Montag schwiegen die Männer, wie ein Sprecher des Gerichts mitteilte.

Laut Anklage wollte das Quartett im November vergangenen Jahres seinem Opfer vor einer Sparkassen-Filiale Geld und Wertsachen abnehmen. Als der 39-Jährige sich wehrte, sollen sie ihn unter anderem mit einer Glasflasche geschlagen, noch am Boden liegend getreten und schwer verletzt zurückgelassen haben. Der Mann erlitt unter anderem einen Riss in der Niere, 17 Rippenbrüche, einen Lungenkollaps sowie ein Schädel-Hirn-Trauma und soll an seinem Blut und Erbrochenem erstickt sein. Vorgesehen sind 19 weitere Verhandlungstermine bis November.

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