Deutsche Presse-Agentur

Im Streit um einen Betriebsrat für die Drogeriekette Müller hat das Arbeitsgericht Neu-Ulm (Bayern) den Beschäftigten den Weg frei gemacht. Das einzige Müller-Lager in Bayern darf nun als erster Betrieb des Ulmer Unternehmens überhaupt einen Betriebsrat wählen. Die vom Unternehmen angezweifelte Wahl des Wahlvorstandes habe nicht in grober Weise gegen das Wahlrecht verstoßen, entschied das Gericht am Mittwoch. Das Unternehmen hatte in einer einstweiligen Verfügung kritisiert, dass die Einladung nicht ordnungsgemäß erfolgt sei. Das Unternehmen behält sich vor, den Beschluss vor dem Landesarbeitsgericht München überprüfen zu lassen.

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