Schwäbische Zeitung

Langen (dpa) - Die Deutsche Flugsicherung in Langen hat die Sperrung des Luftraums über Deutschland erneut verlängert: Bis 8 Uhr morgen früh dürfen keine Flugzeuge starten und landen. Das sagte ein Sprecher der Behörde. Grund ist weiterhin die Aschewolke aus dem isländischen Vulkan. Bislang hatte eine Sperrung bis morgen früh 2 Uhr gegolten.

 

Welche Flüge wegen der Vulkanaschewolke gestrichen sind, erfahren Sie über Ihre Fluggesellschaft oder über die Flugpläne der Flughäfen.

 

Allgäu-Airport Memmingen

Service-Hotline: 08331 - 984 200-0

Bodensee Airport Friedrichshafen

Service-Hotline: 07541 - 284 - 01

Flughafen Stuttgart

Service-Hotline: 01805 - 948 444

Flughafen München

Service-Hotline: 089 - 9752 1313

 

Die letzten Entwicklungen:

17:29 Uhr: Am Himmel über Baden-Württemberg geht am zweiten Tag in Folge nichts mehr. Die Flugzeuge müssen den ganzen Samstag am Boden bleiben, Passagiere werden nicht abgefertigt. Die Flughafenbetreiber reagierten mit der Sperrung auf eine bundesweit geltende Anordnung der Deutschen Flugsicherung. Die Sperrung des Luftraums gelte zunächst bis Sonntag, 08.00 Uhr. Es sei aber nicht auszuschließen, dass das Flugverbot erneut verlängert werde.

17:08 Uhr: Wegen der Aschewolke des isländischen Vulkans sind am Samstag mehr als Dreiviertel aller Flüge ausgefallen. Wie die Flugsicherheitsbehörde Eurocontrol in Brüssel mitteilte, fanden nur geschätzte 5000 der für diesen Wochentag üblichen rund 22 000 Flüge statt. Nach den Vorhersagen hängt die Aschewolke auch am Sonntag über Europa und wird sich im Lauf des Tages etwa über Großbritannien und Skandinavien noch weiter ausdehnen. 

16:43 Uhr: Die Deutsche Flugsicherung in Langen hat die Sperrung des Luftraums über Deutschland erneut verlängert: Bis 8.00 Uhr am Sonntag dürfen keine Flugzeuge starten und landen, wie ein Sprecher der Behörde am Samstag sagte.

15:50 Uhr: Nicht nur Auto und Zug sind für viele an Flughäfen gestrandete Reisende eine Hoffnung. Fährbetreiber von und nach England können sich derzeit auch vor Fußgängern kaum retten. Am Freitag habe man 6000 als Fußgänger angemeldete Passagiere über den Ärmelkanal gebracht. Laut  P&O Ferries seinen es sonst an einem regulären Freitag im April zwischen 100 bis 200 Fußgänger.

14:54 Uhr: Die deutschen Fluggesellschaften fordern nach dem Ende der Sperrung des Flugverkehrs in Europa eine kurzfristige Aufhebung des Nachtflugverbotes. Die Politik müsse schnell und unbürokratisch helfen, damit die festsitzenden Passagiere an ihr Ziel kommen, teilte der Bundesverband der deutschen Fluggesellschaften (BDF) mit.

14:38 Uhr: Trotz der Sperrung des deutschen Luftraums hat die Lufthansa am Samstag leere Maschinen von München nach Frankfurt geflogen. Als erstes landete am Mittag ein Airbus 340 auf dem Frankfurter Flughafen. Die Flugzeuge sollten bei einer Wiederaufnahme des Passagierverkehrs schon am richtigen Ort sein, sagte ein Lufthansa-Sprecher am Samstag.

14:13 Uhr: Ein schnelles Ende der Flugverbote in Europa wegen der Vulkanaschewolke wird immer unwahrscheinlicher. Frankreich verlängerte am Samstag die Schließung der Pariser Großflughäfen bis auf Montag.

13:38 Uhr: Totalausfall am Stuttgarter Flughafen - Die Vulkanasche hat auf dem Airport der baden- württembergischen Landeshauptstadt den zweiten Tag in Folge den Flugverkehr komplett zum Erliegen gebracht. Der Flughafen wurde den ganzen Samstag geschlossen. Frühestens am Sonntag könne wieder geflogen werden, sagte eine Flughafensprecherin. Es sei aber nicht auszuschließen, dass die Sperrung erneut verlängert werde. Betroffen von den ganztägigen Flugausfällen waren auch andere Flughäfen im Land, vor allem Friedrichshafen am Bodensee und der Baden-Airpark in Rheinmünster.

13:28 Uhr: Trotz der Schließung der österreichischen Flughäfen wegen der Vulkanasche-Wolke aus Island ist eine Maschine der Ural- Airlines am Samstag sicher in Wien gelandet. Das Flugzeug sei auf dem Weg von Moskau nah Rom gewesen, als dem Piloten, bisher unbestätigten Angaben zufolge, der Sprit knapp geworden sei. Die Ausweichlandung des Airbus 321 sei ein „Ausnahmefall“ gewesen, sagte ein Sprecher der österreichischen Gesellschaft für Zivilluftfahrt „Austro Control“.

13:00 Uhr: Volle Züge und großer Andrang an den Bahngleisen. Wegen der weitgehenden Sperrung des europäischen Luftraums nach dem Vulkanausbruch auf Island steigen Reisende auf die Bahn um. Diese stellte auch am Samstag mehr Züge als sonst bereit. 

12:31 Uhr: Die Vulkanasche beeinträchtigt auch die Deutsche Post. Wegen der Schließung ihres Frachtdrehkreuzes am Flughafen Leipzig/Halle läuft der Versand in den kommenden Tagen etwas langsamer als normal.

11:51 Uhr: Der Reiseveranstalter Tui hat vorerst alle Reisen abgesagt, die bis Sonntag um 10.00 Uhr starten sollten. Da zum jetzigen Zeitpunkt nicht eindeutig abzusehen sei, wie lange die Sperrungen der Flughäfen andauern werden, habe sich Tui zu diesem Schritt entschlossen.

11:29 Uhr: Nach der Lufthansa hat auch die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin wegen der riesigen Aschewolke über Europa alle Flugverbindungen bis Samstagabend gestrichen.

11:25 Uhr: Die Lage im europäischen Luftverkehr wird sich nach Vorhersagen der Flugsicherheitsbehörde Eurocontrol auch am Samstag nicht entspannen. Mit nur etwa 6000 von an einem normalen Samstag erwarteten 22 000 Flügen fielen mehr als zwei Drittel aller Flüge in Europa aus, teilte die Organisation am Samstag in Brüssel mit.

10:85 Uhr: Kanzlerinnen-Odyssee durch Europa: Kanzlerin Angela Merkel (CDU) kann wegen der Aschewolke des Vulkanausbruchs auf Island weiterhin nicht in Deutschland landen. Sie fliege von Lissabon zunächst nach Rom, hieß es am Samstagvormittag in Regierungskreisen. Wie die Kanzlerin dann weiterreist, war noch unklar.

10:58 Uhr:  Auch der Luftraum über Polen bleibt weiterhin vollständig geschlossen. Das beschloss am Samstagvormittag die Luftfahrtbehörde PAZP in Warschau.  Militärflugzeuge und andere Maschinen, die unterhalb der Wolkengrenze flögen, könnten aber polnische Flughäfen anfliegen.

Geschlossen bleibt auch der Krakauer Flughafen, wo am Sonntagvormittag Flugzeuge mit ausländischen Gästen, darunter US- Präsident Barack Obama und Russlands Staatsoberhaupt Dmitri Medwedew, landen sollen. In Krakau sollen der polnische Präsident Lech Kaczynski und seine Frau Maria beigesetzt werden.

10:36 Uhr: Die beiden großen bayerischen Flughäfen in München und Nürnberg werden am Samstag den Betrieb nicht wieder aufnehmen. Die Aschewolke aus Island habe sich so weit verdichtet, dass kein Flugbetrieb möglich sei, sagte Ingo Anspach vom Flughafen München. {element}

10:15 Uhr: Totalausfall am Stuttgarter Flughafen: Wegen der Vulkanasche aus Island bleibt der Airport den ganzen Samstag gesperrt. Der Flugbetrieb könne frühestens am Samstag um 20.00 Uhr wieder aufgenommen werden, sagte eine Flughafensprecherin. Es sei aber nicht auszuschließen, dass die Frist erneut verlängert werden.

10:00 Uhr: Der Hamburger Flughafen bleibt bis Sonntagnachmittag gesperrt. „Bis Sonntag um 14 Uhr wird es keine Starts und Landungen geben“, sagte Flughafensprecherin Stefanie Harder der dpa.

09:25 Uhr: Der Luftraum über der Schweiz bleibt bis Samstag 20.00 Uhr teilweise geschlossen. Das Land kann aber in großer Höhe überflogen werden. Das hat das Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt am Samstag angeordnet.

09:02 Uhr: Die Flughäfen in Bayern bleiben am Samstag vorerst bis zunächst 14.00 Uhr geschlossen. Im Moment sehe es nicht gut für eine schnelle Wiederaufnahme aus, sagte Axel Raab von der Deutschen Flugsicherung: „Ich könnte mir gut vorstellen, dass es noch länger dauert.“ Die beiden großen bayerischen Flughäfen München und Nürnberg waren bereits am Freitag gesperrt worden.

08:45 Uhr: Die Vulkanasche aus Island droht den Luftverkehr in Deutschland und vielen Teilen Europas noch das gesamte Wochenende lahmzulegen. Möglicherweise können aber am gesamten Samstag und auch noch am Sonntag keine Maschinen von deutschen Flughäfen abheben. „Es sieht im Moment nicht gut aus“, sagte ein Sprecher der DFS. Ein Lufthansa- Sprecher sagte, die Gesellschaft habe alle Flüge bis 20.00 Uhr am Samstag gestrichen.

8:00 Uhr: Der Luftraum über Deutschland muss möglicherweise auch am Sonntag für den Flugverkehr gesperrt bleiben. Es könne sein, dass Starts und Landungen den ganzen Tag über und morgen noch untersagt werden müssen. {element}

23.43 Uhr: Der Gletscher-Vulkan auf Island stößt weiterhin eine riesige Wolke mit Wasserdampf und Asche aus. Wie eine Sprecherin des Meteorologischen Institutes Reykjavik mitteilt, ergaben neue Messungen eine Höhe der Rauchsäule von acht Kilometern. Die Asche aus dem Vulkan treibt weiter in östlicher und zunehmend in südöstlicher Richtung auf den europäischen Kontinent zu.

23.05 Uhr: Der deutsche Luftraum bleibt bis mindestens um 14.00 Uhr am Samstag gesperrt. Das sagte eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung. Am Samstagvormittag müsse die Frist möglicherweise verlängert werden.

22.22 Uhr: Air Berlin streicht bis auf einige innerspanische Verbindungen alle ihre Flüge bis mindestens Samstag 14 Uhr.

20 Uhr: Jetzt geht gar nichts mehr: Als letzter deutscher Großflughafen hat München den Betrieb eingestellt. Damit ist der Flugverkehr in Deutschland komplett zum Erliegen gekommen.

18.15 Uhr: Der Münchner Flughafen teilt mit, dass der Luftraum über München von 20 Uhr bis zunächst Samstagmittag 12 Uhr gesperrt bleibt. Dann soll neu entschieden werden. Über Nürnberg bleibt der Luftraum bis mindestens Samstagmorgen um 8 Uhr gesperrt.

17:30 Uhr: Die Deutsche Lufthansa streicht ihre Flüge bis Samstag 12.00 Uhr. Lediglich nach und ab München werde noch bis Freitagabend 20.00 Uhr geflogen.

16.57 Uhr: Der Luftraum über dem Stuttgarter Flughafen ist wieder geschlossen und bleibt das voraussichtlich bis Samstagfrüh 8.00 Uhr. Dies teilte der Flughafen Stuttgart aufgrund von Meldungen der Deutschen Flugsicherung am Freitagabend mit.

16.54 Uhr: Am Bodensee-Airport in Friedrichshafen heben kaum noch Flugzeuge ab. Der Betreiber bittet die Passagiere, sich über den Status ihrer Flüge in den Callcenter der einzelnen Fluggesellschaften zu informieren. Aufgrund der außergewöhnlichen Situation könne es hier zu erheblichen Wartezeiten kommen. Hier geht es zu den Hotlines.

16.36 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel kommt später von ihrer USA-Reise zurück. Die Kanzlerin musste einen unplanmäßigen Zwischenstopp in Portugals Hauptstadt Lissabon einlegen. Nach Angaben eines Regierungssprechers kann sie frühestens am Samstagmittag nach Deutschland weiterfliegen.

16.33 Uhr:  Die Luftraumsperrungen haben in Deutschland zu einem Ansturm von Reisenden auf Busse, Bahnen und andere Verkehrsmittel geführt. Viele Züge waren besonders auf den Hauptstrecken zwischen den Ballungszentren brechend voll, obwohl die Deutsche Bahn nach eigenen Angaben ihren gesamten Wagenpark mobilisierte.

16.06 Uhr: Die Lage an den Flughäfen wird sich nach Vorhersagen der Flugsicherheitsbehörde Eurocontrol auch am Samstag nicht entspannen. Die Aschewolke werde sich über Europa ausbreiten und deutlich größere Teile überdecken als am Freitag, teilten die Luftsicherheitsexperten in Brüssel gerade mit. Darauf deuteten alle Wetterdaten hin.

16.00 Uhr: Am Abend wird die Wolke nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in München erwartet. Ein Flughafensprecher rechnete mit einer Sperrung gegen 20 Uhr. Schon im Laufe des Tages fielen auch ohne Sperrung mehr als die Hälfte der Flüge am zweitgrößten deutschen Flughafen aus.

15:40 Uhr: Die Auswirkungen des Vulkanausbruchs in Island führen nun auch bei den Flughäfen im Süden zu Schließungen. Der Allgäu Airport Memmingen, der am Freitag noch Flüge nach Spanien und Italien durchgeführt hat, rechnet für Freitagabend mit der Einstellung des Betriebs.

14:40 Uhr: Der Stuttgarter Flughafen ist wieder geöffnet. Das teilte eine Sprecherin am Freitagnachmittag mit. Es sei aber weiter mit Beeinträchtigungen zu rechnen. Nach Angaben der Deutschen Flugsicherung im hessischen Langen sollen Starts und Landungen bis 18.00 Uhr möglich sein.

14:00 Uhr: Wie die Deutsche Flugsicherung (DFS) mittteilte, würden in Stuttgart und Saarbrücken voraussichtlich bis 18.00 Uhr Starts und Landungen stattfinden können.

13.05 Uhr: Trotz der Aschewolke fliegen die Rettungshubschrauber der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF) in Notfällen wieder. Am Freitagmorgen hatte die DRF nach Angaben einer Sprecherin zunächst sämtliche Einsätze vom Norden bis zu einer Linie bei Mannheim und Stuttgart eingestellt, weil nicht klar war, ob die Aschepartikel die Triebwerke der Hubschrauber beschädigen. 

13.00 Uhr: Auf dem Flughafen Zürich waren am Freitagmorgen bereits 158 Flüge annulliert, wie eine Sprecherin sagte. Diese Zahl werde sich während des Tages voraussichtlich noch erhöhen. Betroffen sind wie am Vortag alle Destinationen nördlich einer Linie von Paris bis Frankfurt.

12.38 Uhr: Die über Europa ziehende Vulkanasche aus Island hat jetzt auch den Flughafen Stuttgart komplett lahmgelegt. Der Luftraum über dem Airport sei bis 18 Uhr gesperrt, teilte der Flughafen am Freitagmittag mit.

12.26 Uhr: Wegen der Vulkanasche aus Island sind bundesweit derzeit 13 internationale Flughäfen geschlossen. Dazu kommen mehrere regionale Airports, an denen keine Starts und Landungen möglich sind.

12.20 Uhr: Die Aschewolke aus Island wird nach Einschätzung eines Allergieexperten wahrscheinlich zu keinen akuten gesundheitlichen Problemen für Allergiker führen. „Die Aschewolke befindet sich in mehreren Kilometern Höhe“, erklärte der Lungenarzt Prof. Karl-Christian Bergmann von der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) in Berlin.

12.10 Uhr: In Memmingen fällt der für Freitag Nachmittag geplante Flug nach Dublin aus, der von Ryanair gestrichen wurde. Auch am Freitag könntenFlüge nach London, Edinburgh, Stockholm und Oslo betroffen sein.

12.00 Uhr: Wegen der über Europa ziehenden Vulkanasche aus Island wird der Luftraum über dem Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden etwa ab 12.00 Uhr geschlossen. Wie eine Sprecherin am Freitag sagte, hat die Flugsicherung verfügt, dass von diesem Zeitpunkt an keine Starts mehr von dem in Rheinmünster (Kreis Rastatt) liegenden Flughafen möglich sind. Landen dürfen nur noch Flieger, die schon in der Luft sind.

11.42 Uhr: Die Deutsche Lufthansa hat alle Flüge an ihrem Drehkreuz Frankfurt bis 20.00 Uhr gestrichen.  

11.40 Uhr: Nach zahlreichen Flugausfällen ab Stuttgart wegen der isländischen Vulkanasche steigen viele Reisende auf Bahnen um. „Wir beobachten vor allem in Richtung Norden ein zusätzliches Aufkommen“, sagte ein Bahnsprecher am Freitag in Stuttgart.

11.20 Uhr: Der Flughafen Nürnberg ist bereits vor dem offiziellen Verbot des Flugverkehrs so gut wie verwaist. „Bei uns ist es jetzt schon richtig ruhig“, berichtete Flughafen-Sprecher Reto Manitz am späten Freitagvormittag. Ein einziger Flug nach Mallorca werde voraussichtlich noch starten. „Wir gehen davon aus, dass ab zwölf Uhr der Luftraum gesperrt wird“, erläuterte Manitz.

In Stuttgart wurden am Morgen bereits 35 Ankünfte und 40 Abflüge gestrichen, teilte der Flughafen am Morgen mit. Da die „Entwicklung dynamisch“ sei, sollten Flugreisende sich über mögliche weitere Änderungen informieren. Am Flughafen Friedrichshafen wurden bis zum frühen Nachmittag bislang vier ankommende Flüge sowie alle Abflüge zu nördlichen Zielen annulliert. Die Friedrichshafener Fluggesellschaft Intersky hat eine Hotline für Passagiere geschaltet. (mehr dazu...)

In Memmingen sind fünf Flüge gestrichen worden: Die Ryanair-Flüge nach London, Bremen, Oslo und Edinburgh und der Air Berlin-Flug nach Berlin. Viele Passagiere seien gleich zuhause geblieben, sagte Flughafensprecherin Katrin Heinzmann.

Am Franz-Josef-Strauß-Flughafen München wurden 360 Starts und Landungen annulliert, wie ein Sprecher sagte. Damit fiel mehr als ein Viertel der geplanten 1200 Flüge aus.

Der Sprecher riet Gästen, die Flüge nach Norddeutschland, in die Beneluxstaaten, nach Großbritannien oder Skandinavien gebucht haben, bei ihrer Fluggesellschaft nachzufragen, ob die Flüge ausgeführt werden können. Im Moment geht man am Flughafen davon aus, dass die Wolke vom Ausbruch des Eyjafjalla-Vulkans gegen 20.00 Uhr in der Landeshauptstadt eintreffen wird. Bereits am Donnerstag waren am Franz-Josef-Strauß-Flughafen 128 Verbindungen gestrichen worden. Rund 70 gestrandete Passagiere übernachteten auf Feldbetten in den beiden Terminals.

Am Morgen war zunächst der Norden Deutschlands stärker betroffen gewesen. Weite Teile des Luftraums wurden gesperrt. Betroffen davon waren beide Flughäfen in Berlin, sowie die Airports Hamburg, Düsseldorf und Hannover, von wo keine Maschinen starten und landen konnten. Auch die Flughäfen in Bremen, Münster/Osnabrück und Köln/Bonn blieben zunächst gesperrt. Auch der Frankfurter Flughafen wurde geschlossen.

Aktuelle Ausfälle und Verspätungen geben die Flughäfen auf ihren Internetseiten bekannt:

Frankfurt

München

Stuttgart

Friedrichshafen

Memmingen

Mehr zum Thema
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen