Leipzigs Negativserie hält: Freiburg überrascht weiter

Lesedauer: 4 Min
Nicolas Höfler und Amadou Haidara
Nicolas Höfler von Freiburg und Amadou Haidara von Leipzig (l-r.) im Zweikampf um den Ball. (Foto: Patrick Seeger/dpa / DPA)
Deutsche Presse-Agentur
Kristina Puck

RB Leipzig hat seinen Negativtrend in der Fußball-Bundesliga fortgesetzt und beim Überraschungsteam SC Freiburg mit 1:2 (0:1) verloren. SC-Mittelfeldspieler Nicolas Höfler (45.+3 Minute) und Rekord-Joker Nils Petersen (90.) mit dessen 22. Tor als Einwechselspieler bescherten den Breisgauern am Samstag den Erfolg. Lukas Klostermann konnte in der Nachspielzeit nur noch verkürzen (90.+2).

Die nun seit vier Ligapartien sieglosen Sachsen von Trainer Julian Nagelsmann blieben trotz Überlegenheit vor dem Tor zu inkonsequent und mussten die Freiburger in der Tabelle vorbeiziehen lassen. Seit dem fünften Spieltag am 21. September und dem 3:0 in Bremen warten die ambitionierten Leipziger national auf einen Sieg.

Nagelsmann hatte vor dem Duell angesprochen, dass Auswärtsteams im Schwarzwald-Stadion regelmäßig Chancen auslassen - und die Freiburger dagegen in ihrer Effizienz zugelegt hätten. Und auch diesmal passte diese Aussage. Mit der letzten Aktion in einer von den Sachsen überlegen geführten ersten Halbzeit gingen die Breisgauer überraschend in Führung: Lucas Höler setzte nach seinem abgeblockten Schuss nach und leistete die Vorarbeit für Höfler, der nur noch einschieben musste. Petersen feierte kurz vor Schluss seinen Bundesliga-Rekord.

An der erneuten Enttäuschung für Leipzig konnte auch Timo Werner nichts ändern. Anders als befürchtet war der Nationalstürmer trotz seiner Hüftprobleme fit geworden. Dem 23-Jährigen liegen die Partien gegen die Freiburger eigentlich besonders - gegen keinen anderen Verein hat er in der Bundesliga so viele Tore geschossen (zehn). Diesmal war die Partie für ihn nach 70 Minuten allerdings ohne erfolgreichen Abschluss beendet.

Vor 24 000 Zuschauern im Schwarzwald-Stadion hatte Werner die erste große Möglichkeit der Gäste vorbereitet. Sein Pass auf Kapitän Willi Orban wurde von Neu-Nationalspieler Robin Koch gerade noch geklärt (10). Die Aktion leitete das Übergewicht von RB ein.

Nach einer guten Anfangsphase der Freiburger dominierte der sächsische Champions-League-Teilnehmer drei Tage nach dem 2:1 gegen Zenit St. Petersburg zunehmend. Leipzig war in der ersten Hälfte klar die bessere Mannschaft. Den Schuss von Amadou Haidara aus der Distanz (14.) lenkte Freiburgs Ersatztorwart Mark Flekken, der für den verletzten Alexander Schwolow ins Team aufrückte, über die Latte. Auch Werner vergab (25.).

So führten überraschend die Freiburger zur Pause, dabei war Streichs Idee für die Partie schnell dahin gewesen. Nationalstürmer Luca Waldschmidt musste verletzungsbedingt raus, für ihn kam Petersen (29.). Nur fünf Minuten später wechselte Streich den unglücklichen Bundesliga-Debütanten Lino Tempelmann für Vincenzo Grifo aus.

Die frühen Wechsel schienen den Freiburgern zu helfen, nach dem Seitenwechsel hielten sie mit mehr Einsatzwillen dagegen und Christian Günter hatte die Chance zu erhöhen (77.). Die Leipziger waren zwar um den Ausgleich bemüht, aber nicht mehr so überlegen wie in der ersten Hälfte.

Kader SC Freiburg

Spielplan SC Freiburg

Saison-Statistik SC Freiburg

Bundesliga-Tabelle

Daten und Fakten zu RB Leipzig auf bundesliga.de

Informationen auf RB-Homepage

RB Leipzig bei Twitter

RB Leipzig bei Facebook

RB Leipzig bei Instagram

Neuigkeiten auf RB-Homepage

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen