„Lea“-Preis für soziale Projekte von Mittelständlern

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Nicole Hoffmeister-Kraut
Nicole Hoffmeister-Kraut spricht bei einem dpa-Interview. (Foto: Bernd Weissbrod/Archiv / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Für ihren Einsatz für Geflüchtete, den Naturschutz und Menschen mit Behinderung erhalten drei Unternehmen den „Lea“-Mittelstandspreis. Caritas, Diakonie und Wirtschaftsministerium ehren mit der gläsernen Löwentrophäe seit 2007 Firmen, die sich in besonderem Maße sozial engagieren. „Lea“ steht für Leistung, Engagement, Anerkennung.

„Die Anerkennung mit der Lea-Trophäe soll Ansporn sein, wirtschaftlichen Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung auch künftig gemeinsam zu leben“, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) am Dienstag anlässlich der Verleihung des undotierten Preises.

Der Preis belohne Unternehmen, die soziale Themen und Nachhaltigkeit ernst nehmen, sagte der evangelische Landesbischof von Baden, Jochen Cornelius-Bundschuh. Freiburgs Erzbischof Stephan Burger würdigte die Preisträger als Vorbilder und Pioniere verantwortungsvoller Unternehmensführung.

Die ausgezeichnete Firma d-werk engagiert sich in Ravensburg für die Integration von Flüchtlingen. Johannes Jeutter Garten- und Landschaftsbau bekommt die Auszeichnung für einen Wildobstpfad, den der Betrieb auf dem eigenen Gelände anlegte und dort Führungen und Verkostungen veranstaltet. Die Mitarbeiter von Benz Werkzeugsysteme engagieren sich gemeinsam mit Menschen mit Behinderung für soziale Projekte im Raum Haslach und werden dafür ebenfalls ausgezeichnet.

Website Lea-Mittelstandspreis

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