Landräte fordern „Schwäbische Route de Soleil“

Foto: Stefan Puchner, dpa
Arbeiter installieren eine Fotovoltaik-Anlage. (Foto: Stefan Puchner/dpa)

Zwei Landräte fordern den Bau von Fotovoltaik-Anlagen auf ungenutzten Flächen entlang der B29 von Esslingen bis Fellbach. Der Landrat des Ostalbkreises, Joachim Bläse (CDU), und sein Amtskollege für den Rems-Murr-Kreis, Richard Sigel (parteilos), haben sich mit diesem Vorschlag in einem Schreiben an Verkehrsminister Winfried Herrmann (Grüne) gewandt, berichtet der SWR.

Auf der sogenannten „Schwäbischen Route de Soleil“ sollen auf 60 Kilometern beispielsweise auf Böschungen oder Lärmschutzwänden Solarenergie erzeugt und damit Ackerflächen geschont werden. Es sei auch denkbar, die Bundesstraße nach Schweizer Vorbild teilweise mit Fotovoltaik-Anlagen zu überdachen. 

Die Schweizer Regierung lässt derzeit prüfen, ob auf Autobahnabschnitten Solarpanels gebaut werden können. Ein Pilotprojekt läuft in Fully im Kanton Wallis. 

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