Susanne Eisenmann
Susanne Eisenmann (CDU), Kultusministerin von Baden-Württemberg. (Foto: Sebastian Gollnow/Archiv / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Der Landesrechnungshof durchleuchtet das Debakel um die vorerst gescheiterte Bildungsplattform „ella“. Das grün-schwarze Kabinett beschloss am Dienstag in Stuttgart, die obersten Rechnungsprüfer des Landes mit der Untersuchung zu beauftragen. Der Start von „ella“ musste im Februar dieses Jahres wegen gravierender technischer Probleme verschoben werden.

Im September verkündete Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) in Abstimmung mit dem für Digitalisierung zuständigen Innenminister Thomas Strobl (CDU) einen Neustart mit einer neuen Ausschreibung der technischen Leistungen - ohne den Zweckverband Iteos, der bislang mit der Umsetzung von „ella“ beauftragt war. FDP und SPD schließen einen Untersuchungsausschuss im Landtag nicht aus. Für „ella“ waren bis 2019 insgesamt 28,7 Millionen Euro veranschlagt. Das System soll später von 1,3 Millionen Lehrern und Schülern genutzt werden.

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