Deutsche Presse-Agentur

Die niedergelassenen Mediziner im Südwesten werden nach Ansicht der Kassenärztliche Vereinigung (KVBW) von der Honorarreform bundesweit in diesem Jahr am härtesten getroffen. 2009 drohe eine Einbuße von 135 Millionen Euro, warnte KVBW-Chef Achim Hoffmann-Goldmayer am Dienstag in Stuttgart. Die Politik müsse dieses Minus ersetzen. In Zeiten, in denen vom Absturz bedrohte Banken mit Milliarden von Euro gestützt werden, müsse auch Geld für die Ärzte da sein, sagte Hoffmann-Goldmayer. Außerdem müsse die Reform zu Fall gebracht werden. „Die Reform ist schon deswegen gescheitert, weil sie keine Vereinheitlichung der ärztlichen Honorare gebracht hat.“

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