Deutsche Presse-Agentur

Nach einem Brand in einem auch von Flüchtlingen bewohnten Haus in Remshalden (Rems-Murr-Kreis) ermittelt die Kriminalpolizei in Waiblingen wegen Brandstiftung. Es sei davon auszugehen, dass das Feuer auf einer Terrasse des Gebäudes vorsätzlich gelegt wurde, teilte das Polizeipräsidium in Aalen am Mittwoch mit. Die bisherigen Ermittlungen hätten keine Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund der Tat erbracht.

Drei Menschen hatten sich nach Angaben der Ermittler bei dem Brand am Neujahrsmorgen leichte Verletzungen zugezogen. Sie konnten nach einer ambulanten Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Für die weiteren Ermittlungen am Brandort soll nun auch ein Sachverständiger des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg hinzugezogen werden.

Die im Erdgeschoss betroffene Wohnung sei nicht mehr bewohnbar. Die Gemeindeverwaltung habe der Familie eine andere Wohnung im Haus überlassen, teilte die Polizei mit. Zur Höhe des Schadens gab es zunächst keine Angaben. Ein Feuermelder hatte Alarm ausgelöst. Ein Bewohner wachte nach Darstellung der Polizei auf und warnte seine Mitbewohner, die sich in Sicherheit bringen konnten.

Mitteilung der Polizei

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