Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen)
Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg. (Foto: Tom Weller/dpa / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Wie wirkt sich der Medienwandel auf die Demokratie aus? Welche Rolle spielen die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter für die Meinungsbildung? Wie kann Qualitätsjournalismus überleben? Über diese und weitere Fragen diskutieren heute Führungspersönlichkeiten aus Medien, Wissenschaft und Politik in Stuttgart auf Einladung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne).

Auf der Teilnehmerliste des medienpolitischen Kongresses der Landesregierung stehen neben anderen: die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer, der Grünen-Parteichef Robert Habeck, der Vorstandschef des Hubert-Burda-Media-Konzerns, Paul-Bernhard Kallen, der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm und der SWR-Intendant Kai Gniffke.

Am Mittwoch hatte der Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV) die Aktion „Journalismus zeigt Gesicht“ gestartet. Fast alle Tageszeitungen in Baden-Württemberg erschienen mit der gleichen Titelseite und der Schlagzeile „Die beste Zeit für guten Journalismus ist jetzt“. Auf vielen sozialen Medienplattformen sei die Grenze zwischen Lüge und Wahrheit oft nicht mehr unterscheidbar, erklärte der VSZV-Vorsitzende Valdo Lehari jr. Daher sei es wichtig, verlässlichen Qualitätsjournalismus zu stärken und auf den Wert der Redaktionen vor Ort hinzuweisen.

Medienpolitischer Kongress

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