Deutsche Presse-Agentur

Ein junger Mann aus Baden-Baden hat am Donnerstag vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gegen den Verlust seines Führerscheins nach einer Drogen-Fahrt geklagt. Er monierte, dass die Behörden sofort seine Untauglichkeit als Autofahrer angenommen haben und keine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) machen ließen. Der Mann war 2005 in eine Verkehrskontrolle geraten. Er gab zu, am Vorabend gekifft zu haben. Die Verwaltungsrichter müssen klären, welche Grenzwerte des Cannabis- Wirkstoffs THC einen sofortigen Fahrerlaubnis-Entzug ohne MPU rechtfertigen. Ein Urteil sollte am Nachmittag fallen.

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