Kienle treibt auch die Sehnsucht nach Titel-Glücksgefühl an

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Sebastian Kienle jubelt
Sebastian Kienle jubelt. (Foto: Arne Dedert/Archiv / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Ironman-Herausforderer Sebastian Kienle treibt auch die große Sehnsucht nach dem Glücksgefühl vom WM-Triumph auf Hawaii vor vier Jahren an. Wahrscheinlich sei sie noch größer, als bei jemandem, der noch nicht wisse, wie sich das anfühlt, sagte der 34-Jährige aus Mühlacker in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur vor dem WM-Rennen an diesem Samstag (18.35 Uhr MESZ). „Man denkt schon relativ häufig an den Sieg zurück“, sagte Kienle, der mit seinem Erfolg 2014 eine deutsche Ära im Triathlon-Mekka einläutete.

2015 und 2016 gewann Kienles Kumpel Jan Frodeno, der in diesem Jahr verletzt fehlen wird. Im vergangenen Jahr sicherte sich Patrick Lange den Titel. Kienle hatte als Vierter das Podest verpasst, zuvor war er Achter (2015) und Zweiter (2016) geworden.

„Mir geben die Rennen, die ich in Anführungszeichen verloren habe, schon die größere Motivation“, sagte Kienle. Andererseits gebe ihm der damalige Sieg die Sicherheit, „dass ich es ja schon mal geschafft habe und damit vielleicht auch ein kleines Stückchen mehr Lockerheit und vielleicht ein Schuss mehr Risikobereitschaft im entscheidenden Moment habe“.

Nach einer insgesamt sehr guten Vorbereitung machen dem zweimaligen Europameister und zweimaligen Halbdistanz-Weltmeister seit seiner Ankunft auf der Pazifik-Insel zwar leichte Probleme mit der Achillessehne zu schaffen, „die mich auch schon in den letzten vier Jahren leider sehr hartnäckig verfolgt haben. Aber ich weiß, wie ich damit umgehen kann und muss. Und das es für mich kein Anlass ist, mir übermäßig Sorgen zu machen“, versicherte Kienle.

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