Karlsruher SC: DFL erteilt Ausnahmegenehmigung für Stadion

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Umbau Wildparkstadion Karlsruhe
Blick auf die Baustelle der provisorischen Südtribüne im Wildparkstadion Karlsruhe. (Foto: Uli Deck/dArchvibild / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Der Karlsruher SC darf im Falle des Aufstiegs in die 2. Bundesliga wie erwartet auch ohne eine Überdachung der Südtribüne Spiele im Wildparkstadion austragen. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) erteilte dem Traditionsclub eine entsprechende Ausnahmegenehmigung, wie der KSC am Mittwoch mitteilte. Zuvor hatten bereits die „Badischen Neuesten Nachrichten“ darüber berichtet.

„Es ist sehr erfreulich, dass wir in diesem Fall nicht mit Sanktionen in der kommenden Saison rechnen müssen und die Stadt Karlsruhe einen erheblichen Kostenaufwand einspart“, sagte KSC-Präsident Ingo Wellenreuther. Ursprünglich hatte die DFL vom KSC die Überdachung der Tribüne bis zum 1. September gefordert und damit einen ersten Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung abgelehnt. Dagegen legte der Club Widerspruch ein, da die Überdachung der provisorischen Südtribüne, die im Rahmen des derzeitigen Stadionneubaus für zwölf bis 14 Monate errichtet wird, rund 700 000 Euro kosten würde.

Die jetzige Ausnahme sei jedoch auf die Spielzeit 2019/2020 begrenzt, heißt es in dem DFL-Lizenzierungsbescheid, aus dem der KSC zitiert. „Zur Spielzeit 2020/2021 ist die Komplettüberdachung des Wildparkstadions verpflichtend.“ Der KSC kann die Rückkehr in die 2. Liga am Samstag mit einem Sieg beim SC Preußen Münster klar machen.

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KSC-Mitteilung zur Ausnahmegenehmigung

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