„Nicht giftig genug“: KSC-Erfolgsserie endet gegen Nürnberg

Nikola Dovedan und Marco Thiede
Der Nürnberger Nikola Dovedan und der Karlsruher Marco Thiede (l-r.) in Aktion. (Foto: Uli Deck / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Nach acht Spielen ohne Niederlage hat der Karlsruher SC in der 2. Fußball-Bundesliga wieder einen Rückschlag hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Trainer Christian Eichner verlor am Sonntag mit 0:1 (0:0) gegen den 1. FC Nürnberg, bleibt aber auch nach dem Ende der Erfolgsserie Tabellenfünfter. In einem schwachen Spiel sorgte Mats Möller Daehli (90. Minute) kurz vor Schluss für den glücklichen Siegtreffer der Franken.

„Wir hatten über 90 Minuten, auch wenn sich das vielleicht hart anhört, keine einzige Chance, von der ich sage, wir müssen das Tor treffen“, sagte Eichner. Der 38-Jährige zog dennoch positive Dinge aus dem Spiel. „Solche Spiele tun uns als Mannschaft extrem gut, um uns weiterzuentwickeln, um an solchen Aufgaben und solchen Gegenspielern weiter zu wachsen.“ Trotz der Niederlage trennen den KSC weiter nur sechs Punkte von einem direkten Aufstiegsplatz.

„Wir waren nicht giftig genug, wir waren zu unsauber in den Aktionen. In den letzten Wochen war das Glück auf unserer Seite, heute war es auf der Seite von Nürnberg“, sagte KSC-Torjäger Philipp Hofmann. „Unsere Entscheidungen waren heute ziemlich schlecht, und dann kommt so ein Spiel zustande mit wenigen Chancen. Das ist natürlich bitter, dass Nürnberg das Ding dann noch so spät macht.“

Der KSC hatte sich fast keine Torchancen erspielt. In der zähen Partie im Wildparkstadion hatte Fabian Nürnberger in der 21. Minute die lange Zeit größte Chance des Spiels. Der 21-Jährige scheiterte jedoch mit einem Lupfer am stark reagierenden KSC-Torhüter Marius Gersbeck. Was der KSC dagegen offensiv anbot, war über weite Strecken überraschend harmlos.

Beide Mannschaften hatten phasenweise große Probleme mit dem Spielfeld, was zu vielen langen Bällen führte. Doch all das dürfte den Franken egal sein, weil Möller Daehli kurz vor Schluss einen Abpraller zum Siegtor nutzte.

© dpa-infocom, dpa:210221-99-532966/3

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