Deutsche Presse-Agentur

Knapp zwei Wochen nach der Vielseitigkeits-WM in den USA hat sich Olympiasieger Michael Jung zur „Chemie“ im deutschen Team geäußert. „Es ist immer ein bisschen angespannt“, sagte der Reiter am Montag in Stuttgart. „Ich glaube, es ist jeder sehr konzentriert, auf sich fokussiert. Da eckt man schon mal auch ein bisschen an.“

Jung fügte allerdings an: „Letztendlich ist es schon so, dass wir uns gut leiden können. Das passt schon.“ Der Profi aus Horb konnte in den USA wegen einer Verletzung seines Toppferdes erstmals seit mehreren Jahren nicht in der Mannschaft reiten und war als Trainer eines polnischen Reiters vor Ort. Das deutsche Team kam ohne ihn nur auf Rang fünf.

In Tryon hatte es für Irritationen gesorgt, dass Jung entgegen der Ankündigung von Bundestrainer Hans Melzer nicht mit den deutschen WM-Startern die Geländestrecke abgegangen war. „Im Vorfeld bin ich einmal angesprochen worden von unserem Bundestrainer, dass wir das gemeinsam machen, so wie wir das jedes Championat gemacht haben“, berichtete Jung: „Letztendlich weiß ich nicht, woran es gelegen hat, auf jeden Fall ist es nicht zustande gekommen.“

Der dreimalige Olympiasieger sagte: „Wir haben uns lediglich einmal am Tisch kurz drüber unterhalten mit dem Bundestrainer, nicht mit allen Reitern.“ Melzer habe „dann selbst entschieden, was er weitergibt und was er nicht weitergibt.“

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