Innenministerium: Sonderstab gefährliche Ausländer bewährt

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Thomas Strobl (CDU)
Thomas Strobl, Innenminister von Baden-Württemberg (CDU), im Landtag von Baden-Württemberg. Photo: Marijan Murat/Archiv (Foto: Marijan Murat / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Der vor einem Jahr gegründete Sonderstab im Innenministerium hat 34 Abschiebungen von Ausländern durchgesetzt, die als gefährlich gelten. Darunter seien vier Gefährder gewesen, teilte das Ministerium am Donnerstag in Stuttgart mit. Gefährder sind Menschen, denen die Behörden einen Anschlag zutrauen. In den übrigen Fällen handelte es sich um ausreisepflichtige Ausländer, die als Intensivtäter geführt wurden oder als nicht integrierbar galten.

Zu den 34 Abschiebungen kamen noch zehn Fälle hinzu, bei denen die betroffenen Ausländer Baden-Württemberg von sich aus verließen. Zunächst hatte die „Südwest Presse“ berichtet.

Der Sonderstab war am Anfang Januar 2018 gebildet worden. Er hat in seinem ersten Jahr insgesamt 44 Fälle bearbeitet und abgeschlossen. Die Beamten legen nach Angaben von Innenminister Thomas Strobl (CDU) den Fokus auf besonders problematischer Ausländer. „Der Sonderstab nimmt sich hier jeden einzelnen Fall vor, arbeitet diesen ganz systematisch ab.“ Damit stärke er die Sicherheit im Südwesten.

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