Deutsche Presse-Agentur

Immer mehr Menschen mit dem Aidserreger HIV im Blut wollen nach Angaben der Deutschen Aids-Hilfe (DAH) trotz ihrer Diagnose wieder arbeiten. Aus Furcht vor Diskriminierung, Mobbing oder Entlassung würden sich aber nur sehr wenige am Arbeitsplatz komplett zu erkennen geben, sagte DAH-Referent Stefan Timmermanns am Mittwoch in Stuttgart. Laut einer Schätzung der Aids- Hilfe ist die Hälfte der rund 63 500 Infizierten in Deutschland in Lohn und Brot. Eine Studie belege aber, dass 80 Prozent wieder arbeiten wollen. In Stuttgart startet am Donnerstag die nach DAH- Angaben größte Selbsthilfekonferenz Europas mit gut 400 Teilnehmern.

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