Alexander Rosen
Alexander Rosen steht am Spielfeldrand. (Foto: Uwe Anspach/Archivbild / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

1899 Hoffenheim und Sportchef Alexander Rosen werden einander auch nach der Amtszeit von Trainer Julian Nagelsmann langfristig verbunden bleiben. An diesem Dienstag verkündete der Fußball-Bundesligist eine Vertragsverlängerung um drei Jahre bis 2023 mit Rosen, der 2013 vom Leiter der Nachwuchsakademie zum Direktor Profi-Fußball befördert worden war. Geschäftsführer Peter Görlich sagte: „Alexander Rosen kennt und verkörpert wie kaum ein anderer die Werte der TSG.“ Der 40-Jährige sei durch „kluge, mutige und weitsichtige Transferpolitik“ maßgeblich am Erfolg und der Entwicklung beteiligt, fügte Görlich an.

In den vergangenen Jahren erreichte die TSG unter dem Duo Nagelsmann/Rosen erstmals die Europa League und ein Jahr später auch erstmals die Champions League. Auch in dieser letzten Spielzeit von Jung-Trainer Nagelsmann, der im Sommer zu RB Leipzig wechselt, ist für den Tabellensiebten eine weitere Teilnahme in Europa möglich. Im Juli kommt dann der frühere Nagelsmann-Assistent Alfred Schreuder als neuer Chefcoach zu den Kraichgauern.

Die Kaderplanung wird derweil auch langfristig weiter Rosen selbst vorantreiben. Er gilt als anerkannter Fachmann und erhielt auch von größeren Clubs immer wieder Anfragen. Doch den Job und sein Umfeld in Hoffenheim wollte er nicht aufgeben. „Ich erachte es als hohes Privileg, dass mir so viel Vertrauen entgegengebracht und Freiheit eingeräumt wird. Dies macht es mir leicht, meine Arbeit jeden Tag mit hoher Motivation und einer klaren Zielsetzung anzugehen“, wird Rosen in der Mitteilung zitiert.

Mäzen Dietmar Hopp sieht „die hervorragenden Perspektiven“ als ausschlaggebend für Rosens langfristige Verlängerung an. „Wir sind zuversichtlich mit ihm gemeinsam in der Erfolgsspur zu bleiben“, sagte Hopp. Die aufstrebenden Profis in Hoffenheim zu halten, wird eine der größten Aufgaben in diesem Sommer. „Sport Bild“ hatte am Sonntag schon davon berichtet, dass Mittelfeldmann Kerem Demirbay unmittelbar vor einem Wechsel zu Bayer Leverkusen steht. Auch Nico Schulz, Vize-Weltmeister Andrej Kramaric und weitere Leistungsträger haben Begehrlichkeiten geweckt.

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