Helfen ohne Grenzen: Zehn Jahre Freiwilligentag Rhein-Neckar

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Deutsche Presse-Agentur

Zehn Jahre nach seiner Gründung feiert der Freiwilligentag Rhein-Neckar ein würdiges Jubiläum. Für den Termin am Samstag (15.9.) haben rund 70 Städte in Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg mehr als 360 Projekte angemeldet. Spitzenreiter ist Ludwigshafen, gefolgt von Heidelberg, Lampertheim und etwa Bürstadt.

Die Idee: Kommunen melden auf einer Internetseite Projekte an, dann können sich Interessierte zur Hilfe anmelden. Die Palette ist breit und reicht von handwerklichen Initiativen bis zu Aktionen mit Kindern und Senioren. Spielplätze werden aufgehübscht, Friedhofswege renoviert, Kitas aufpoliert und Bäume und Hecken geschnitten.

Die Metropolregion gründete den Freiwilligentag 2008, um das Ehrenamt zu fördern und Kindergärten, Schulen, Vereinen und anderen Gruppen zu unterstützen. Er findet alle zwei Jahre statt. Mit zuletzt rund 7300 Helfern war er der größte Freiwilligentag in Deutschland. Nicht immer herrscht Gleichwicht: Für manche Projekte melden sich deutlich mehr Freiwillige als veranschlagt, für andere hingegen zu wenig.

Die Idee stammt aus den USA, wo sie als „Make a difference day“ bekannt ist. In Deutschland fand der erste Freiwilligentag 2001 in Berlin statt, im Jahr darauf schlossen sich Kassel und Hamburg an. Seit 2003 verbreitet sich die Idee bundesweit.

Manchen Städten reicht ein Freiwilligentag alle zwei Jahre nicht - zum Beispiel Viernheim. Die Stadt im südhessischen Kreis Bergstraße veranstaltet im Jahresturnus einen solchen Helfertag. In allen drei Bundesländern, da sind sich die Organisatoren einig, wirkt der Freiwilligentag auch identitätsstiftend für die Region.

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