Deutsche Presse-Agentur

Mit dem traditionellen Landesfestumzug sind am Sonntag in Waldkirch (Kreis Emmendingen) die 41. Heimattage zu Ende gegangen. Mehr als 3000 Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg, darunter Musikgruppen, Trachtenvereine und Fahnenschwinger, zogen durch die Stadt. Rund 20 000 Zuschauer verfolgten das Spektakel. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) schaute sich den Umzug auf der Ehrentribüne an. Anschließend übergab er die Heimattage-Fahne symbolisch an Winnenden (Rems-Murr-Kreis), das die Veranstaltung im kommenden Jahr ausrichten wird.

Die Heimattage in der rund 21 000 Einwohner zählenden kleinen Stadt Waldkirch hatten im Januar begonnen und bisher rund 100 000 Zuschauer angelockt, sagte eine Sprecherin. „Damit sind unsere Erwartungen mehr als erfüllt.“ Offiziell sind die Heimattage mit der Fahnenübergabe an Winnenden zwar beendet. Die insgesamt rund 260 Veranstaltungen ziehen sich aber noch bis Ende Dezember.

Die Heimattage werden seit 1978 von Städten und Gemeinden im Südwesten ausgerichtet und vom Land gefördert. Im vergangenen Jahr war Karlsruhe Gastgeber der Veranstaltung. Sie ruft alljährlich dazu auf, sich intensiv mit der eigenen Heimat auseinanderzusetzen.

Heimattage Waldkirch

Leitbild der Heimattage

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