Ein Fußball fliegt ins Netz
Ein Fußball fliegt ins Netz. (Foto: Jan Woitas / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Vor dem letzten Schritt zur Relegation um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga setzt der 1. FC Heidenheim nicht auf Schützenhilfe des SV Sandhausen. Er gehe davon aus, dass seine Mannschaft am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) beim Zweitliga-Meister und sicheren Aufsteiger Arminia Bielefeld gewinnen müsse, um Rang drei zu sichern, sagte Trainer Frank Schmidt am Freitag: „Wir können uns nur auf uns selbst verlassen.“

Vor dem letzten Spieltag liegt Heidenheim mit 55 Punkten einen Zähler vor dem Tabellenvierten Hamburger SV, der Sandhausen empfängt. Der FCH hat den Relegationsplatz also nur mit einem Sieg gegen die Arminia definitiv sicher.

Vor dem Duell auf der Bielefelder Alm äußerte Schmidt großen Respekt vor dem seit 15 Spielen ungeschlagenen Gegner, der in der Liga bisher die meisten Tore geschossen und die wenigsten kassiert hat. „Das ist ein dickes Brett“, sagte Schmidt. „Aber wir haben ein paar geeignete Bohrer dabei.“ Dazu gehört auch Torjäger Tim Kleindienst, der zuletzt nach dem 2:1 gegen den HSV über Knieschmerzen klagte. Das sollte laut Schmidt „aber kein Problem mehr sein“.

Um gegen die Arminia um Topstürmer Fabian Klos zu gewinnen, brauche seine Mannschaft nicht nur eine starke Defensive. Sie müsse sich auch Chancen erarbeiten wie zuletzt gegen Hamburg. Damit tat sich Heidenheim auswärts nach der Corona-Pause aber schwer. In vier Auswärtspartien gelang nur ein Tor.

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