Schriftzug HeidelbergCement
Der Schriftzug „HeidelbergCement“. (Foto: Uwe Anspach / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Beim Baustoffkonzern HeidelbergCement laufen die Geschäfte deutlich besser. „Auch wenn die Absatzmengen in einem schwierigen Umfeld weiterhin rückläufig sind, sind wir sehr gut in das dritte Quartal gestartet“, sagte Unternehmenschef Dominik von Achten auf dem Kapitalmarkt am Mittwoch in Heidelberg. Das Ergebnis im Juli und August habe deutlich über den jeweiligen Vorjahresmonaten gelegen. „Wir sind zuversichtlich, dass wir ein gutes drittes Quartal haben“, fügte von Achten hinzu, der Anfang Februar den Chefsessel von Bernd Scheifele übernommen hatte.

Zu der besseren Geschäftsentwicklung hätten vor allem das Sparprogramm und stabile Preise beigetragen. Um gut durch die Corona-Krise zu kommen, hatte HeidelbergCement bereits Ende Februar ein neues Sparprogramm aufgesetzt. Damit will das Unternehmen eine Milliarde Euro einsparen. Dazu beitragen sollen etwa geringere Personalaufwendungen, freiwillige Kürzungen der Management-Gehälter, die Beschränkung von Investitionen sowie geringere Steuerzahlungen.

Das Umfeld in der Bauwirtschaft bleibe aber weiter hochvolatil, warnte von Achten. Zudem könne es jederzeit wieder zu einer erneuten Infektionswelle mit Auswirkungen auf bereits begonnene oder angekündigte Bauprojekte in einzelnen Ländern kommen. Vor diesem Hintergrund könnten die vollen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Unternehmensergebnisse 2020 weiterhin nicht zuverlässig abgeschätzt werden. Die Jahresziele 2020 hatte der Konzern Mitte März zurückgezogen.

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