Deutsche Presse-Agentur

Im Fall einer Haushaltshilfe, die einen 87-Jährigen aus Dinslaken mit einer Überdosis Schmerzmittel getötet haben soll, hat die Polizei noch keine Hinweise auf weitere mögliche Todesfälle. Es seien zwar einige Hinweise eingegangen, allerdings nicht zu Haushalten, in denen die unter Mordverdacht stehende 30-Jährige gearbeitet haben könnte, sagte der Duisburger Staatsanwalt Alexander Bayer.

Die Frau aus Polen war im März 2018 in Baden-Württemberg festgenommen worden und in Untersuchungshaft gekommen. Sie steht im Verdacht, dem pflegebedürftigen 87-Jährigen im Dezember 2016 eine tödliche Dosis Schmerzmittel verabreicht zu haben. Mit Fotos der 30-Jährigen suchen die Ermittler seit vergangener Woche bundesweit nach weiteren Haushalten, in denen die Frau gearbeitet haben könnte.

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