Deutsche Presse-Agentur

Nach Antisemitismus-Vorwürfen gegen zwei Schüler des Kepler-Gymnasiums in Pforzheim sind die beiden Betroffenen von der Schule ausgeschlossen worden. Die aus Lehrern, Eltern und Schülern bestehende Schulkonferenz habe entschieden, das der endgültige Ausschluss der beiden Jungen eine „verhältnismäßige und angemessene Maßnahme“ sei, teilte Direktor Siegbert Sonnenberg am Abend mit. Mehrere Jugendliche hatten am zweiten Weihnachtsfeiertag 2008 vor dem Haus eines 17-jährigen jüdischen Mitschülers Parolen skandiert und Feuerwerkskörper abgeschossen. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe ermittelt wegen des Verdachts der Volksverhetzung.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen